Die
Jagdhornbläsergruppe des Fanfarenzuges Bann
wurde im
Jahre 1990 als Untergruppe des
Werkvolk-Fanfarenzuges Bann neu gegründet. Sie sollte das
musikalische Repertoire des Zuges erweitern.
Es
fanden sich 8 Bläser, die von dieser Idee begeistert waren.
Eine
Sitzung wurde einberufen und der Grundstein für diese neue
Gruppe
gelegt. Als musikalischer Leiter und Übungsleiter wurde Markus
Schneider, zu seinem Stellvertreter Stephan Särota und als
Schriftführer Richard Roschel gewählt.
Mittels
bereits vorhandenen älteren B-Hörnern wurden
gesonderte
Proben abgehalten. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass diese
den klangspezifischen Ansprüchen nicht mehr genügten.
Deshalb
wurde in einer weiteren Sitzung beschlossen, sich neue
Fürst-Pless-Hörner in B gestimmt anzuschaffen.
Nun
ging es stetig bergauf. Aus anfänglichen Zusatzeinlagen
während der Auftritte des Fanfarenzuges Bann entwickelten sich
mit
der Zeit eigene feste Engagements. So wurden Fuchs- und Schleppjagden
in Queidersbach, Katzweiler, Ramstein und Brücken musikalisch
umrahmt. Auch einige Ständchen an Geburtstagen wurden
getätigt.
Ab
dem ersten Weihnachtsmarkt in Bann wird dieser von der
Jagdhornbläsergruppe Bann eröffnet. Bereits mehrmals folgte die Gruppe der
Einladung zum Schnapsbrennerfest in
Mittelbrunn, der Nikolauswanderung des Touristenvereins
„Die
Naturfreunde“ Bann und unserer amerikanischen Freunden in den US-Rod- and Gun-Club
Kaiserslautern-Military zum traditionellen
„Waidmanns-Schwertschlag“ auf der Vogelweh. Seit
1996 sind
die Bläser verantwortlich für die musikalische
Gestaltung
einer Neujahrswanderung der Wandergruppe Hochspeyer, in Mittelbrunn
gestaltet man seit 2004 den festlichen Gottesdienst anlässlich
der
St. Hubertusmesse mit.
Auch
auf karitativem Sektor sind die Jagdhornbläser aktiv. So
konnte
z.B. dem Kindergarten Bann mit einer Geldspende zur Anschaffung
nützlicher Spielgeräte verholfen werden. Bei der
Übergabe eines behindertengerechten Busses im Reha-Zentrum
Westpfalz musizierten die Bläser ebenfalls.
Einen
großen Erfolg feierte die Jagdhornbläsergruppe Bann
beim
Münchener Oktoberfest 1998. Im Festzelt
„Ochsenbraterei"
überzeugte die Truppe um Markus Schneider bei Soloauftritten
und
erntete tosenden Applaus.
Seit
1999 gestalten die Bläser den Weihnachtsmarkt der
„Sickingenstadt" Landstuhl durch ein Standkonzert mit.
Im Jahre 2007 erklärten sich 7 Bläserinnen und
Bläser
bereit, aktiv bei der Jagdhornbläsergruppe mitzuwirken. Es
wurden
neue Instrumente angeschafft und diese Musikanten mehreren Proben
ausgebildet.
Zurzeit
verfügt die Jagdhornbläsergruppe des
Werkvolk-Fanfarenzuges
Bann über 14 aktive Bläser, die es sich zur Aufgabe
gemacht
haben, die deutschen Jagdsignale in der offiziellen Fassung des DJV
für Fürst-Pless-Hörner und
Parforcehörner in B zu
pflegen und an interessierte Bläser weiterzugeben.